Newsflash

28.11.2021 - Sehr unbeständiges Wetter in den kommenden Tagen. Anfangs dabei häufig noch bis in tiefe Lagen als Schnee, jedoch dann ab Dienstagabend deutlich ansteigende Schneefallgrenze

(Ausgegeben am Samstag, 27. November 2021 um 21:29 Uhr durch Martin Bohmann)

Nachfolgend nun die Wetterprognose für unsere Region in Ostbayern (Niederbayern und die Oberpfalz) im Detail:

Heute am Sonntag ist es verbreitet ganztags dicht bewölkt und trüb. Von Südosten her breiten sich dabei im Tagesverlauf auf weite Teile Ostbayerns länger anhaltende leichte bis mäßige Schneefälle aus. Vormittags schneit es insbesondere bereits im mittleren und südlichen Niederbayern, nachmittags dehnt sich der Schneefall dann auch auf die restlichen Regionen Ostbayerns aus. Zu ergiebigen Schneefällen wird es erneut auch im Bayerwald nicht kommen. In den tiefen Lagen unterhalb ca. 400-500 m Höhe gibt es tagsüber meist leichtes Tauwetter und Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt. In Höhenlagen über 600 bis 700 m Höhe herrscht leichter Dauerfrost. Entlang der Donau bleibt der Schnee in den meisten Fällen nicht liegen. Die Höchstwerte erreichen -2 Grad in Hochlagen des Bayerwaldes (800 m Höhe) und +2 Grad an der Donau.

In der kommenden Nacht auf Montag sinken die Tiefstwerte auf 0 bis -5 Grad ab, mit den tiefsten Werten in Hochlagen des Bayerwaldes. Nachts ist es weiterhin vielfach stark bewölkt bis bedeckt und gebietsweise fällt noch etwas Schnee.


Morgen am Montag ist weiterhin ganztags mit vielen dichten Wolken zu rechnen, welche immer wieder Schneefälle bringen werden. In den meisten Fällen handelt es sich nur um leichte Schneefälle. In Weststaulagen des Bayerischen Waldes schneit es sich im Tagesverlauf immer mehr ein und dort muss mit länger anhaltenden überwiegend leichten bis mäßigen Schneefällen gerechnet werden. Nachmittags können in den tiefsten Niederungen wie beispielsweise an der Donau auch Regentropfen dabei sein. Die Höchstwerte erreichen -2 Grad in höheren Lagen des Bayerwaldes (700 m Höhe) und +2 Grad an der Donau. Auf 900 m Höhe werden im Bayerwald maximal zwischen -3 und -4 Grad erreicht. Der Westwind legt deutlich zu und weht zeitweise mäßig bis frisch, in Böen auch stark. In höheren Lagen des Bayerischen Waldes über 600 bis 700 m Höhe herrscht gutes Winterwetter. Auf den Hochlagen herrscht tief-winterliches Wetter mit viel Raureif und geschlossner Schneedecke.

Am Dienstag ist es ganztags trüb und bedeckt. Es kommt dabei verbreitet zu länger anhaltenden und besonders nachmittags und abends auch zu kräftigen und ergiebigen Schneefällen. Spätnachmittags und abends gehen die Schneefälle in tiefen Lagen an der Donau allmählich in Schneeregen und Regen über. Besonders in den Weststaulagen des Bayerwaldes kommt es zu ergiebigen Neuschneefällen. Bis zum späten Abend kommen im Bayerischen Wald in Staulagen oberhalb ca. 600-700 m Höhe zwischen 15 und 30 cm Neuschnee runter. Der West-/Südwestwind frischt dabei verbreitet stark bis stürmisch auf. Auf den Kammlagen des Bayerwaldes drohen oberhalb ca. 900-1000 m Höhe orkanartige Windböen über 100 km/h. Generell muss in höheren Lagen mit sehr starken Schneeverwehungen gerechnet werden. Es besteht am Dienstag im Bayerischen Wald Unwettergefahr durch starke Schneefälle mit schweren Schneeverwehungen. Die Höchstwerte erreichen in höheren Lagen des Bayerwaldes (800 m Höhe) nur um -2 Grad. Ansonsten werden maximal -1 bis +2 Grad erreicht, mit den höchsten Werten an der Donau.

 



In der Nacht auf Mittwoch weitere kräftige Niederschläge, welche im Verlauf der zweiten Nachthälfte allmählich bis in höhere Bayerwaldlagen in Regen übergehen. Es setzt im Verlauf der Nacht somit dann verbreitet bis in Lagen um 900 Höhe hoch Tauwetter ein. Es bleibt sehr windig mit starken bis stürmischen Böen.

Am Mittwoch bleibt es wolkenverhangen und häufig sehr trüb. Außerhalb der ostbayerischen Mittelgebirge fällt nur ab und an etwas Regen mit längeren trockenen Phasen. Im Bayerischen Wald muss dagegen deutlich häufiger und zum Teil auch längere Zeit mit Regen oder Schneeregen gerechnet werden. Die Schneefallgrenze liegt bei etwa 900 m Höhe. Auf den obersten Kammlagen des Bayerwaldes über 1000 m Höhe gibt es weiteren teils ergiebigen Neuschneezuwachs. Ansonsten herrscht recht verbreitet selbst im Bayerwald bis auf Höhenlagen bis rund 900 m Höhe hoch starkes Tauwetter. Die Höchstwerte erreichen 1 Grad in Hochlagen des Bayerwaldes (800-900 m Höhe) und 7 Grad teils an der Donau. Es weht weiter starker bis stürmischer Südwestwind. In höheren Lagen des Bayerwaldes drohen weiter schwere bis orkanartige Windböen!


 




Schnappschuss vom 21.11.2021:
Während weit verbreitet in Ostbayern ein dichtes Meer aus Hochnebel und Nebel vorherrschte, spitzten nur die obersten Kammlagen des Bayerischen Waldes über 1150 bis 1250 m Höhe aus dem Nebelmeer heraus. Auf den höchsten Bayerwaldbergen herrschte oberhalb der Nebelsuppe in klarer und trockener Luft grandioses Spätherbstwetter. Verbreitet fand man oberhalb ca. 1200 m Höhe noch Schneereste, in geschützten Lagen auch größere Schneefelder vor. Hier im Bild ist der Blick vom Kl. Arber (1384 m) nach Osten auf den Großen Arber (1456 m) und auf das Mittagsplatzl (1340 m) zu sehen. Im Hintergrund ragen über dem Nebel Moorberg, Plattenhausenriegel und der Rachel empor:


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Der Wetterblog der Wetterstation Eggerszell:



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Schnappschuss vom 22.08.2021:
Am Nachmittag des 22. August 2021 bildeten sich über Ostbayern und dem Bayerwald zahlreiche kräftige Schauer und teils unwetterartige Gewitter. Eine besonders starke Gewitterzelle bildete sich zwischen Eggerszell-Mitterfels-Neukirchen-St. Englmar-Achslach-Grafling und sorgte in diesem Bereich für massiven Starkregen mit 20 bis 60 mm innerhalb weniger Minuten. Das Bild zeigt das schwere Gewitter mit spektakulärem Aufzug bei Hunderdorf (Landkreis Straubing-Bogen) mit Blick nach Nordwesten in den Vorderen Bayerischen Wald: